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INFO Wastl, der Vampir
Anfang der 1980er Jahre schockierten erste Berichte über den sich weltweit ausbreitenden HIV-Virus auch die deutsche Öffentlichkeit. Unter diesem noch frischen Eindruck erschienen 1984 die Comic-Abenteuer um den jugendlichen Vampir Wastl in einer Comic-Sonderausgabe des legendären Celler Schülermagazins Klärwerk. Das Heft sollte in einer Auflage von über 2.000 Exemplaren an mehreren Gymnasien, Real- und Berufsschulen verteilt werden, was aufgrund der teils als zu heikel eingestuften Themen an einigen Lehranstalten verboten wurde. Das Verbot konnte jedoch durch Verteilung vor dem jeweiligen Schulgelände relativ einfach umgangen werden.
Wastl-Zeichner Lars O. Heintel feierte im Erscheinungsjahr des Heftes seinen achtzehnten Geburtstag und veröffentlichte zu diesem Zeitpunkt bereits seit einigen Jahren Cartoons, Comics, Rätsel und Artikel in Schülerpublikationen. Nach Abitur und Wehrdienst wechselte er für kurze Zeit in die Film- und Fernsehbranche; sein einziges Zeichentrickfilm-Projekt aber blieb unvollendet. Nach Gründung einer Familie und mehrjähriger Zeichenpause entstanden neue Bilder zunächst nur als Illustrationen zu Texten des Autors und Dichters oder für seine vier Kinder, von denen das Älteste 1990 geboren wurde. Seit Sommer 2007 veröffentlicht Lars O. Heintel wieder regelmäßig Zeichnungen im Rahmen seines Online-Projekts Irrgartenwelt.de.
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